Viel ist passiert: geförderte Nachbarschaftsprojekte jetzt anschieben, wieder mal die TVO, viel Neues im Ilse-Kiez, eine Idee für die Trabrennbahn, Ampelschaltung am S-Bahnhof und Neues von der Wuhlheidebrücke#
- Bis zum 31. März 2026 kann wieder Geld aus dem FEIN-Programm (Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften) beantragt werden. Das Programm unterstützt ehrenamtliche Projekte, die in einem Kiez umgesetzt werden und dort den Menschen zugute kommen. Mitmachen können Einzelpersonen, Initiativen und Vereine.
- Die TVO kostet jetzt laut letzter Schätzung mindestens € 630 Millionen, die das Land Berlin nicht hat, und der Bund nicht zahlt. Warum das Projekt trotzdem weitergetrieben wird, weiss wohl keiner so recht; vermutlich weil niemand seinen Namen bei der Reissleine sehen will. Momentan werden Bürgereinwendungen gegen das Projekt bearbeitet - insgesamt 695 waren es.
- Im Ilse-Kiez sollten Baumfällarbeiten beginnen bevor die Innenhöfe verdichtend bebaut werden. Nach Klage des BUND hat dem in letzter Minute das Verwaltungsgericht einen Riegel vorgeschoben: Die naturschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung (es geht um Zwergfledermäuse und Hausspatzen) weise Defizite auf. Die Howoge wollte das per Eilantrag doch noch durchsetzen, verlor aber vor Gericht.
- Der Karlshorst e.V. hat eine neue Idee wie es mit dem Gelände der Trabrennbahn weitergehen könnte: eine Domäne, ähnlich der Domäne Dahlem
- Der Newsletter von MdA Lilia Usik (CDU) u.a. informiert: Der Senat teilte uns mit, dass die verkehrsabhängige Steuerung an den Ampeln nördlich und südlich des S-Bahnhofs Karlshorst am 4. Februar 2026 in Betrieb genommen wurde. Zudem sei am 10. Februar 2026 an den Ampeln nördlich des S-Bahnhofs Karlshorst ein Softwarefehler behoben worden, der bis dahin mehrfach zu Störungen im Verkehrsablauf geführt habe.
Gegenwärtig laufe eine Beobachtungsphase, in der die Abläufe ausgewertet werden. Innerhalb von sechs Monaten ist anschließend eine Feinjustierung der Steuerungen vorgesehen. Laut Senat hat sich der Verkehrsablauf nach erster Einschätzung insbesondere für die Straßenbahn deutlich verbessert und beschleunigt. Davon können sich die Karlshorster nun selbst überzeugen (oder auch nicht).
- Und auch bezüglich der abgerissenen Brücke Treskowallee/An der Wuhlheide gibt es Neues: In den Sommerferien sollen die Rampenrest abgerissen werden, und die Fahrspuren neu geordnet werden, insb. die Linksabbiegerspuren verlängert werden. Einen Neubau der Brücke wird es nicht geben, und wohl auch keinen Kreisel, den einige ins Spiel gebracht hatten. Ein Lückenschluss der Tram (vom FEZ bis zum Blockdammweg) wird nicht generell ausgeschlossen, ist aber auch nicht in Planung, d.h. vor 2035 wird das nichts.